Aktion Kältehilfe

Schlafsäcke und Thermowäsche für Obdachlose

Bereits das dritte Jahr in Folge startete der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) am 6. Dezember seine bundesweite Kältehilfeaktion für obdachlose Menschen. In rund 30 Städten verteilten die Samariter Schlafsäcke, Thermounterwäsche und Kulturbeutel mit Pflegeprodukten. Auch in Braunschweig verteilt der ASB am Nikolaustag Hilfsgüter an Obdachlose.

Joachim Uebermuth (re.), Geschäftsführer des ASB Regionalverband Braunschweiger Land und Christian Behrens (2.v.l.) haben die Schlafsäcke, Thermounterwäsche und Kulturbeutel mit Pflegeprodukten an die Mitarbeiter des Tagestreff IGLU in der Wilhelmstraße übergeben.

Foto: ASB/J.Hiltmann

Joachim Uebermuth, Geschäftsführer des ASB Regionalverband Braunschweiger Land übergab die Schlafsäcke, Thermounterwäsche und Pflegesets an den Tagestreff IGLU in der Wilhelmstraße. Die Sozialarbeiterinnen Frau Horn, Frau Weihe und Frau Pfohl freuten sich sehr über die Spende und berichteten von ihrer Arbeit. In Braunschweig leben etwa 500 wohnungslose Menschen. 25 davon kommen täglich ins IGLU zum Frühstücken und duschen. Es gibt ein Beratungsangebot, kostenlose Telefon- und Internetnutzung, die Möglichkeit Wäsche zu waschen oder sich mit anderen auszutauschen. „Wir hoffen, dass wir mit unserer Hilfe das Leben in der Kälte etwas erträglicher machen können“, begründete Joachim Uebermuth die Initiative.

„Die Zahl der Wohnungslosen ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen“, erklärte ASB-Bundesgeschäftsführer Ulrich Bauch. Deswegen habe sich der ASB entschieden, das Pilotprojekt Kältehilfe nun jährlich umzusetzen: „Konkrete Hilfe, die direkt bei den Menschen in Not ankommt – das entspricht dem Leitmotiv der Samariter: ‚Wir helfen hier und jetzt‘ “, erläuterte Bauch die Aktion mit den wärmenden Hilfsgütern. Mit der Aktion ruft der ASB auch zur Wachsamkeit auf: Für Menschen auf der Straße kann die Kälte lebensbedrohlich werden. Wenn Sie einen obdachlosen Menschen sehen, der offensichtlich Hilfe benötigt, dann sprechen Sie ihn an! Fragen Sie, ob Sie helfen können. Ist die Person nicht ansprechbar, verwirrt, bewusstlos oder kann sich aus anderen Gründen nicht selbst helfen, dann rufen Sie Hilfe und wählen den Notruf 112

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